Fastenwoche - Entlastungstag

Entlasten - körperlich und seelisch 


Morgen geht es richtig los mit dem fasten aber auch schon der heutige Tag ist wichtig und zählt auf jeden Fall dazu. Der Entlastungstag. Ich habe heute viel darüber nachgedacht warum er so heißt.
Als aller erstes musste ich daran denken, dass ich mit dem, was ich heute zu mir nehme, schon einmal meinen Magen und Darm entlaste. Das Essen war sehr schonend zubereitet und ich bin gänzlich ohne Salz, Gewürze und Öl ausgekommen. Was es gab, dazu später mehr. Essen, das entlastet also. Mmmh. Aber eigentlich will man sich beim Fasten doch frei machen vom Essen und dem Hunger. Dann habe ich darüber nachgedacht von was man sich sonst noch so entlasten muss. Und da ist mir eine Menge eingefallen. Ich bin mir sicher jedem von euch würde eine Menge einfallen, von dem er sich "entlasten" möchte. Ich habe dann auch nochmal in dem schlauen Ratgeber über das Fasten gelesen und tatsächlich "Entlasten heißt, sich sowohl diätisch als auch seelisch-geistig von Überflüssigem zu befreien." Doch habe ich das auch getan mit dem heutigen Tag? Ich meine, ich habe mich genau an die Anweisungen gehalten, was ich heute zu mir nehmen darf und was nicht. Aber konnte ich mich dadurch entlasten?
Schwierig. Ich habe heute extrem viel reflektiert. Darüber nachgedacht von was ich mich frei machen muss und sollte. Aber wirklich frei fühle ich mich (noch) nicht. Aber vielleicht kommt das noch wenn ich morgen gar nichts mehr essen darf??

Das schlaue Buch schreibt sehr viel darüber ganz bewusst während der Fastentage sich frei zu nehmen. Sich nur auf das fasten zu konzentrieren. Aber gerade das kann ich gerade nicht so ganz. Ich muss die Woche in die Uni gehen, Verpflichtungen nachkommen, Arbeiten... Erst heute kam mir der Gedanke, dass das eventuell ungünstige Start Bedingungen sind. Na, wir werden sehen wie es läuft. Das ist einfach mal ein Experiment jetzt.

Und für dieses Experiment war ich heute nochmal fleißig einkaufen. Geschrotete Leinsamen haben wieder den Weg in meinen Einkaufskorb gefunden, genauso wie toller Tee (man muss sich ja auch was gönnen) und dann ganz wichtig Sauerkrautsaft, sowie Bittersalz. Diese beiden Zutaten bringen mich zum wahrscheinlich wenig schönen Teil des Fastens (und für euch vielleicht nicht so, nun ja "anregend" zum Lesen) der Darmreinigung (ich versuch das jetzt so angenehm wie möglich für dich und mich zu schreiben :D). Diese ist beim Fasten unerlässlich und um dem ganzen etwas nachzuhelfen (und nicht zu drastischen Mitteln greifen zu müssen - wer wissen will, welche das sind, soll es bitte googlen :P) greife ich auf Sauerkrautsaft und Bittersalz zurück. Was das beste Mittel beim Fasten zur Darmreinigung ist, ist hart umstritten und jeder weiß etwas noch besseres usw. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es schlicht und einfach ausprobieren werde was ich brauche und was nicht.

So, jetzt aber wieder zum angenehmen Teil: Wie habe ich heute den Tag verbracht?

Es gibt verschiedene Varianten was man am Entlastungstag essen kann. Ich habe mich für einen Reistag entschieden. Nach dem Aufstehen und vor der Uni habe ich mir meine erste Portion Reis gegönnt und zwar mit einem gedünstetem Apfel. Und ich muss schon sagen, ziemlich lecker eigentlich. Vielleicht mache ich mir das irgendwann mal wieder zum Frühstück.

Zum Mittagessen gab es eine Suppe mit Reis, haha :D und viel Lauch sowie Champignons, etwas Tomate, etwas Sellerie. Hier hatte ich natürlich das Problem des fehlenden Salzes. Sagen wir mal so, ich habe es gegessen aber vom Stuhl gehauen hat es mich nicht. Sah trotzdem ganz ansehnlich aus ;)


 Ach ja, das Wichtigste, das Trinken! Ich tue mich normalerweise nicht sehr leicht mit dem vielen Trinken. Meistens wird es nicht mehr wie ein Liter und ja, ich weiß, dass das schlecht ist. Aber ich habe schon von so vielen Leuten gehört, dass sie damit Probleme haben. Diese Woche muss ich aber diszipliniert sein und ganz viel Trinken. Das ganze "giftige", schlechte Zeug muss ja irgendwie aus meinem Körper gespült werden! Ich habe mir also etwa einen Liter Tee gemacht und nochmal 1,5 Liter stilles Wasser getrunken. Nötig war das auf jeden Fall denn auf meine Portion Abendessen, habe ich etwas Leinsamen drüber gestreut und die quellen ja bekanntlich, was bei mir zu einem Abfall des Blutdruckes führt, der bei mir eh schon unterirdisch ist, hust, das alt bekannte Trinkproblem.

Hier auf jeden Fall meine Portion Abendessen: Gemüse, Feldsalat und - - - Reis!


So, insgeheim hoffe ich natürlich immer noch, dass sich unter meinen Lesern jemand mit Fasten ausgekennt und einen Kommentar dalassen mag, was er davon so hält. Und wenn sich jemand nicht auskennt, darf er trotzdem einen Kommentar da lassen :) 

Ich werde mich jetzt so langsam zur Ruhe begeben um dem morgigen ersten Fastentag mit Kraft entgegen gehen zu können. 
Schaut gerne morgen nochmal wieder wie es so lief.

"Ich habe mich zum Fasten entschlossen; ich weiß, dass ich es kann. Ich bin neugierig wohin die Reise geht."

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